Introduction


Am letzten Februar-Wochenende machten sich unsere drei Partner Oliver Kempf, Thomas Pichler und Bernhard Häusler auf den Weg nach Rotterdam zur Moore European Tax & Legal Conference, um sich gemeinsam mit über 160 Moore-Partnern aus 28 Ländern über aktuelle Entwicklungen im Internationalen Steuerrecht auszutauschen.

Unsere drei Partner vor dem Hafen in Rotterdam

Die diesjährige Konferenz unter dem Motto „Navigating the Reporting Tsunami“ brachte dabei spannende und nützliche Einblicke in die Umsetzung diverser Reportingverpflichtungen in anderen Ländern, wie etwa E-Invoicing, DAC8, Pillar II oder CBAM. Daneben präsentierten unsere Netzwerkkollegen in den einzelnen Breakout-Sessions spannende Einblicke in die internationalen Trends bei M&As und dem Einsatz von KI und präsentierten neue nationale Regelungen für Holdings, HNWI oder Verrechnungspreisgestaltungen in den einzelnen Jurisdiktionen. Besonders interessant war etwa, dass die Niederlande ein Gesetz planen, wonach zukünftig selbst nicht realisierte Wertsteigerungen von Kapitalvermögen mit 36 % besteuert werden sollen oder dass durch Unterschiede in den Ausgestaltungen von Erbschafts- und Schenkungssteuern in den einzelnen Ländern auch Mehrfachbesteuerungen nicht ausgeschlossen sind und entsprechender Planung und Koordinierung im Voraus bedarf.

Besonders beeindruckend war die Key-Note Rede der Steuerchefin des Rotterdamer Hafens, dem größten Europas. Sowohl die erforderliche Technik und Organisation hinter einem derartigen Betrieb als auch dessen Bedeutung für die Niederlande (190.000 Jobs) und ganz Europa als unverzichtbar für den Import verschiedenster Produkte war äußerst faszinierend.

Neben dem fachlichen Programm bot die Konferenz auch die Möglichkeit, sich im informellen Rahmen entsprechend auszutauschen und neue Kontakte zu knüpfen.

Wir freuen uns bereits auf die nächste Moore-Konferenz im November in München!